Arbeiten bei der BRÜCKE

Von der Ausbildung bis heute – so sind wir gewachsen

Lisa Mielentz (l.), Lorena Pelka (r.)

Ein Kaffee, zwei Kolleginnen und viele Erinnerungen: An einem ruhigen Nachmittag sitzen wir, Lisa und Lorena, zusammen und blicken auf unseren Werdegang bei der BRÜCKE zurück.

Uns verbindet die Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen. Was uns unterscheidet? Unsere Berufswege danach – die am Ende doch zum gleichen Ziel geführt haben: in die Personalabteilung.

Lisa: Wenn man heute so darüber spricht, unsere Wege waren schon ziemlich unterschiedlich, oder?

Lorena: Auf jeden Fall! Für mich stand eigentlich schon während des Ausbildungsabschnitts in der Personalabteilung fest, dass ich nach der Ausbildung dort arbeiten möchte.

Lisa: Das finde ich immer noch beeindruckend. Ich hatte damals überhaupt noch keine konkrete Vorstellung davon, wohin meine Reise einmal gehen soll. Warum warst du dir so sicher, dass du nach der Ausbildung in die Personalabteilung möchtest?

Lorena: Mir haben die Abwechslung und die Vielfältigkeit sehr gut gefallen. Kein Tag ist wie der andere, aber trotzdem hast du immer wiederkehrende Aufgaben wie z. B. die monatliche Lohn- und Gehaltsabrechnung. Es ist eine Dienstleistungsabteilung, man hat viel Kontakt zu den Kolleg*innen und außerdem sehr viel Verantwortung. Das hat mir gefallen. Wie ging es denn bei dir nach der Ausbildung weiter?

Während Lorena ihr Ziel klar vor Augen hatte, fand Lisa ihren Weg Schritt für Schritt.

Lisa: Ich wurde nach der Ausbildung in der Psychiatrisch-psychotherapeutischen Praxis übernommen und war dort am Empfang und in der Abrechnung der ärztlichen Leistungen tätig.

Lorena: Wie hast du die erste Zeit nach der Ausbildung erlebt?

Lisa: Der Arbeitsalltag war von Anfang an sehr vielseitig. Am Empfang ist man oft die erste Anlaufstelle für Patient*innen, aber auch für organisatorische Themen. Dadurch lernt man schnell, den Überblick zu behalten und flexibel auf unterschiedliche Situationen zu reagieren. Durch die Abrechnung bekommt man einen sehr genauen Einblick in die Abläufe im Gesundheitswesen. Gerade die Kombination aus direktem Kontakt und administrativen Aufgaben hat meinen Arbeitsalltag besonders abwechslungsreich gemacht. Du bist ja nach der Ausbildung als Mitarbeiterin in der Personalabteilung übernommen worden. Wie war der Einstieg für dich?

Lorena: Durch die Ausbildung war mir die Tätigkeit natürlich vertraut, aber es war trotzdem umfangreich vor allem im Hinblick auf gesetzliche Themen und die große Vielfalt an Aufgaben. Ich habe trotzdem schnell gemerkt, dass es genau die richtige Entscheidung war und habe immer noch sehr viel Freude an der Arbeit hier. Du warst parallel ja auch noch in anderen Angeboten eingesetzt, oder?

Lisa: Genau. Ich war zusätzlich in der RPK (Rehabilitationseinrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen) tätig und habe dort ebenfalls die Leistungsabrechnung übernommen. Besonders spannend war, dass ich in den Prozess eingebunden war, den Datenträgeraustausch mit verschiedenen Kostenträgern einzurichten.

Ein weiterer Schritt brachte Lisa näher an die Personalarbeit.

Lorena: Und wie bist du dann zum BEM (Betriebliches Eingliederungsmanagement) gekommen?

Lisa: Ich habe mich intern auf die ausgeschriebene Position beworben, um neue Erfahrungen zu sammeln und mein Wissen zu erweitern. Seitdem führe ich als Fallmanagerin Gespräche mit Mitarbeitenden.

Lorena: Wann hast du gemerkt, dass du in die Personalabteilung möchtest?

Lisa: Das war ein schleichender Prozess. Durch das BEM und den Kontakt mit den Mitarbeitenden habe ich gemerkt, wie sehr mich diese Themen interessieren.

Lorena: Und jetzt bist du schon einige Monate bei uns. Wie fühlt sich das an?

Lisa: Es ist nach wie vor sehr aufregend, gleichzeitig aber auch unglaublich interessant. Besonders spannend finde ich den Perspektivwechsel: Man betrachtet viele Themen plötzlich ganz anders. Für mich fühlt es sich genau richtig an.

Lorena entwickelte sich parallel gezielt weiter.

Lisa: Du hast ja auch noch eine Weiterbildung gemacht, oder?

Lorena: Genau. Ich habe die Weiterbildung zur Personalfachkauffrau erfolgreich abgeschlossen und konnte so mein Wissen – vor allem in arbeitsrechtlichen und personalwirtschaftlichen Themen – vertiefen und erweitern. Dass DIE BRÜCKE mir das ermöglicht und mich dabei unterstützt hat, freut mich immer noch sehr.

Von der Ausbildung bis heute – so sind wir im Unternehmen gewachsen

Heute übernimmt Lorena Verantwortung in der Ausbildung.

Lisa: Und mittlerweile bist du sogar Ausbilderin.

Lorena: Ja 🙂 Meinen Ausbilderschein habe ich im Zuge der Weiterbildung auch gemacht, und nun darf ich unsere Auszubildenden Kaufleute im Gesundheitswesen während ihrer Ausbildung unterstützen und begleiten. Das macht mir sehr viel Spaß. Dadurch, dass ich die Ausbildung auch hier gemacht habe, hilft es mir enorm die Azubis zu verstehen und bestimmte Situationen nachzuvollziehen.

Unterschiedliche Wege – die sich heute ergänzen.

Lisa: Rückblickend ist es besonders wertvoll, dass wir uns auf ganz unterschiedliche Weise entwickeln konnten, um unsere persönlichen Erfahrungen im Unternehmen zu sammeln.

Lorena: Allerdings. Dafür sind wir der BRÜCKE sehr dankbar.

Unsere beruflichen Entwicklungen hätten kaum unterschiedlicher sein können – vom klaren Ziel während der Ausbildung bis hin zu einem Weg, der sich erst mit der Zeit entwickelt hat. Und genau das zeigt: Es gibt nicht den einen richtigen Berufsweg. Vielmehr sind es die Erfahrungen, die man unterwegs sammelt, die einen prägen und weiterbringen.

Lisa Mielentz und Lorena Pelka