DIE BRÜCKE im Buch „Lübeck – ganz persönlich“

Was macht unsere Stadt besonders lebenswert? Im Buch „Lübeck – ganz persönlich“ schildern bekannte Lübecker Persönlichkeiten und Unternehmen ihren ganz persönlichen Blick auf die Hansestadt. Auch DIE BRÜCKE hat einen Beitrag darin verfasst. Am Dienstag, den 05. Mai 2026 fand im Lübecker Rathaus die Buchübergabe statt.

Christian Rolke vom neomedia Verlag überreicht Bürgermeister Jan Lindenau das Buch

Im festlichen Rahmen des historischen Audienzsaals übergab der leitende Redakteur des neomedia Verlages stolz Bürgermeister Lindenau ein druckfrisches Exemplar des neuen Schmuckbandes.

Jan Lindenau erklärte wie es dazu kam: „Auf dem Dachboden des Rathauses habe ich vor einiger Zeit einen Stapel alter Bildbände im 70er Jahre Style entdeckt. Um sie noch zu verwerten habe ich das Vorwort meines damaligen Vorgängers herausgetrennt und verschenke die Bücher nun an unsere Praktikanten.“ Die rund 150 geladenen Gäste lachten. „Auch wenn die Bilder darin immer noch schön sind, sagte ich mir, dass da mal was Neues her muss. Der neomedia Verlag konnte mich mit seinem Konzept überzeugen, die Menschen der Stadt in den Vordergrund zu stellen.“

Der neue Schmuckband stellt die Menschen der Stadt in den Focus.

„Die meisten denken bei Lübeck sofort an Marzipan und Holstentor, so Redakteur Christian Nolke. „Es ging uns nicht darum, einen weiteren Bildband von Lübeck zu erstellen, sondern die vielen anderen, teils weniger bekannten Aspekte zu beleuchten, die die Stadt ausmachen. Diese kennen am besten die Lübecker selbst. Deshalb haben wir im Buch diejenigen zu Wort kommen lassen, die die Hansestadt auf ihre individuelle Art ein Stück weit prägen. Die Zusammenstellung der Beiträge war für mich eine intensive und erkenntnisreiche Auseinandersetzung. Während der fast ein Jahr lang dauernden Arbeit hat Lübeck mein Herz gewonnen.“

Der Buchübergabe folgte eine musikalische Einlage eines Trios aus Studenten der Musikhochschule. Der offizielle Teil der Veranstaltung endete mit einem kleinen Talk zwischen Sebastian Sick, dem in Lübeck geborenen Autor von „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ und André Schünke, dem lübecker Radio-/TV-Moderator und Journalist. Die beiden erörterten die Namensherkunft historischer Straßen wie der Gröpelgrube, dem Fegefeuer und der Hüxstraße. „Engelsgrube hat übrigens nichts mit Engeln zu tun“, erklärte Sick. „Der Name geht vielmehr zurück auf die Engländer, die am unteren Ende des Straßengrabens, damals noch als Grube bezeichnet, ihre Anlegeplätze hatten.“

In der Engelsgrube steht übrigens das „Mutterhaus“ der BRÜCKE, in dem vor etwa einem halben Jahrhundert unsere Geschichte begann. Hierzu mehr im Buch.

Leseprobe…

Der Schmuckband ist im Buchhandel erhältlich unter: ISBN 978-3-931334-44-4 für 32,90€. Ein Teil des Verkaufserlöses fließt an den Verein „Leben bewahren Lübeck e. V.“ (Agape-Haus).