Viel Unterstützung von tollen Kolleg*innen

Im Interview:

FSJ-lerin Ellen, Tagesstätte für Ältere

Ellen Reising Novo absolvierte nach ihrem Abitur am Katharineum ein sechsmonatiges Freiwilliges Soziales Jahr von Anfang Januar bis Ende Juni 2024, nachdem sie zuvor für drei Monate in Tansania Kinder unterrichtet und betreut hat.

In ihrem Bewerbungsschreiben konnten wir lesen: „Ich genieße es sehr, mit Menschen zu arbeiten und neue Leute mit verschiedenen Hintergründen und Lebensumständen kennenzulernen. Andere Menschen beschreiben mich als empathisch, offen und teamfähig.“ Dem können wir voll und ganz zustimmen und haben uns gefreut, mit Ellen zusammenzuarbeiten.

Ende Mai dieses Jahres saßen wir zusammen für das Interview.

„Wenn ich später studiere, habe ich schon etwas Praxiserfahrung“.

Ellen, was waren deine Erwartungen?
Ich habe mich auf Berufserfahrung gefreut, dachte aber auch, dass es recht stressig werden könnte, in einen Vollzeit-“Beruf“ einzusteigen.

Und wie war es dann tatsächlich?
Zum Vollzeit-“Beruf“ kann ich sagen: Obwohl Vollzeitarbeiten von vielen zuerst vielleicht als stressig empfunden wird, gewöhnt man sich ganz schnell an die Routine und kriegt dadurch einen strukturierten Alltag. Ich habe das Gefühl, ich habe meine eigenen Grenzen besser kennengelernt und bin gleichzeitig über mich hinausgewachsen.

Was bringt dir das FSJ?
Als Erstes fällt mir da Berufserfahrung ein. Wenn ich später studieren werde, habe ich schon etwas Praxiserfahrung und weiß das eine oder andere besser einzuordnen. Dann begegne ich verschiedensten Menschen mit verschiedensten Hintergründen.
Ich kann hier Verantwortung übernehmen und meinen Horizont erweitern. Nicht zuletzt sind in meinem Team tolle Kolleg*innen und ich erhalte viel Unterstützung. Sogar neue Freunde habe ich schon gewonnen.

Was denkst du, warum kann ein FSJ sinnvoll sein?
Ein FSJ ist für Schulabgänger*innen ein erster Schritt in Richtung des Erwachsenenlebens. Es bietet eine Hilfe hinsichtlich der eigenen Zukunftsplanung. Man sammelt Berufserfahrung und kann Kontakte für das zukünftige, eventuelle Berufsleben knüpfen.
Danke, Ellen, für das Interview und viel Freude und Erfolg bei allem, was nach deinem FSJ ansteht, beruflich wie privat!

Nicolaus Fischer-Brüggemann